Rotklee-Bläuling - Tierfotos, Blüten, Naturfotografie Karl Dulleck

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Rotklee-Bläuling

Fauna > Insekten > Schmetterlinge > Bläulinge
Rotklee-Bläuling, Cyaniris semiargus

Der Rotklee-Bläuling bringt in Deutschland ein bis zwei Generation hervor. Die erste Generation fliegt von Anfang Mai bis August. Eine zweite Generation wird nur partiell gebildet und fliegt im August. Tritt der Rotklee-Bläuling ab Mitte September bis Mitte Oktober erneut in Erscheinung, dann handelt es sich um eine partielle dritte Generation.
Die Lebensräume des Rotklee-Bläulings sind gras- und blütenreich und oft feucht. Dazu zählen Wiesen, Gebüsche und Waldlichtungen.
Nach der Paarung legen die Weibchen die Eier an den geröteten, aber noch nicht geöffneten Blüten des Wiesen-Klees (Trifolium pratense) ab. Dort fressen die Raupen der letzten Generation bis zur Überwinterung. Die Raupen sind farblich sehr gut an die Futterpflanze angepasst und leben in Symbiose mit verschiedenen Ameisenarten der Gattung Lasius (Wegameisen). Die Raupen wachsen in mehreren Larvenstadien, zwischen denen sie sich häuten. Zuletzt erfolgt die Verpuppung, in der sich eine Larve zum erwachsenen Insekt mit vier Flügeln umbaut. Wie alle Lebensvorgänge ist auch die Puppenperiode genetisch gesteuert.
Die Falter bevorzugen bei der Nektarsuche (Schmetterlingsblütler). Dazu gehören u. a. Rotklee, Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus), Weiß-Klee (Trifolium repens), Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis), Vogel-Wicke (Vicia cracca), Luzerne (Medicago sativa), Saat-Esparsette und Gewöhnlicher Hufeisenklee (Hippocrepis comosa).
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