Zitronenfalter - Tierfotos, Blüten, Naturfotografie Karl Dulleck

Direkt zum Seiteninhalt

Zitronenfalter

Fauna > Insekten > Schmetterlinge > Weisslinge
Zitronenfalter, Gonepteryx rhamni

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Sie haben intensiv zitronengelb (Männchen) bzw. blass grünlich-weiß (Weibchen) gefärbte Vorder- und Hinterflügel. Die Weibchen können auf den ersten Blick mit dem Großen Kohlweißling (Pieris brassicae) verwechselt werden, jedoch kann man sie anhand der charakteristischen Flügelform gut voneinander unterscheiden. Alle vier Flügel der Zitronenfalter sind an den Spitzen deutlich zugespitzt. Beide Geschlechter haben je einen orangen Fleck auf ihren Flügeloberseiten.
Die Raupen können eine Größe bis zu 35 mm erreichen. Sie sind mattgrün gefärbt, wobei an den Seiten die Färbung schwächer ausgeprägt ist. Über den Beinchen verläuft auf jeder Seite ein heller tiefliegender mattweißer Längsstreifen
Sie leben sowohl in feuchten als auch in trockenen Gebieten, wie Wäldern, Gebüschen in der Nähe von Wäldern und auf sonnigen und grasbewachsenen oder felsigen Hängen mit kargem Strauchwuchs.
Die Zitronenfalter erreichen eine Lebensdauer von 12 Monaten und haben somit die höchste Lebenserwartung aller mitteleuropäischen Schmetterlinge
Die Weibchen legen ihre Eier meist einzeln oder paarweise, seltener in Gruppen an die sich öffnenden Knospen ihrer Futterpflanzen. Die Raupen ruhen auf der Mittelrippe der Blattoberseite und sind dort perfekt getarnt. Sie fressen die Blätter vom Rand her nach innen ab. Die Verpuppung erfolgt meist fast waagerecht an Ästchen hängend zu Gürtelpuppen, die wie alle Gürtelpuppen zusätzlich zu dem in einem kleinen Gespinstpolster eingehakten Kremaster mit einem feinen Gürtelfaden befestigt sind. Die Tiere überwintern als einzige mitteleuropäische Schmetterlingsart ohne Schutz als Falter frei in der Vegetation. Entweder sie sitzen dabei auf Zweigen oder zwischen trockenem Laub auf dem Boden, häufiger in den steiflaubig-immergrünen Büschen. Da heutzutage ständig Gebläse und Laubsauger eingesetzt werden, vernichtet man so die Populationen.
Die Raupen ernähren sich vom Laub strauchiger Kreuzdorngewächse
Hier entsteht meine neue Webseite, aber das dauert...
Created by k-d-sign
Besucherzaehler
Zurück zum Seiteninhalt