Sonnenröschen-Bläuling
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Sonnenröschen-Bläuling, Aricia agestis
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 22 bis 27 Millimetern. Sie haben dunkelbraune Flügeloberseiten, wobei sowohl auf den Vorder- als auch auf den Hinterflügeln deutlich orangefarbene Randflecken sichtbar sind. Die Flügelunterseiten beider Flügelpaare sind hell graubraun. Auf ihnen sind schwarze, hell umrandete Punkte und breite, orange gefärbte Flecken, die in einer Binde angeordnet sind, zu erkennen.
Die Raupen werden ca. 13 Millimeter lang. Sie sind gelbgrün gefärbt und haben sowohl auf den Seiten als auch am Rücken rosa bzw. rötliche Längslinien.
Sie leben in warmen, sonnigen und trockenen Gebieten, wie z. B. auf Trockenrasen, an sonnigen Waldrändern oder in Sandgruben
Die weiblichen Falter legen die Eier einzeln, vor allem auf die Oberseiten der Blätter der Futterpflanzen ab. Je nach Witterung schlüpfen die Raupen nach 5–10 Tagen. Die Raupen ernähren sich vorwiegend von Storchschnabel-Arten.
In nördlichen, kälteren Regionen sind die Falter einbrütig, ihre Flugzeit beginnt im Juni und endet bereits im Juli. In Deutschland ist die Art in der Regel zweibrütig, die Falter der ersten Generation fliegen von Mai bis Juni, die der zweiten Generation von Juli bis September.